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oneofhundred
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Antworten mit ZitatBeitrag als ungelesen markierenNach oben Beitrag Nr: 1, Verfasst am: Di, 22. Dez 2009, 17:52     Titel: Gestaltungswettbewerb für Kreative
Ab dem Frühjahr 2010 geht -one of hundred- als neues Designprojekt an den Start. Verkauft werden dann streng auf 100 Stück limitierte Designprodukte, made in Germany.

1 Produkt, 1 Design, 100 Stück - so lautet das Konzept.

Bis 31.01.2010 haben alle Kreativen die Möglichkeit sich mit ihrem Entwurf
auf den ersten Designergürteln von -one of hundred- zu verewigen. Weiterhin winkt den Siegern des Wettbewerbs eine attraktive Beteiligung am Gewinn des Verkaufs.

Infos zum Wettbewerb unter www.one-of-hundred.de


One of Hundred - ein Designprojekt das im Frühjahr 2010 an den Markt gehen wird. Ein einfaches Konzept und eine gute Idee sind die beiden Hauptmerkmale des Projektes.
Verkauft werden exklusive Designprodukte, vorrangig aus dem Bereich Mode, bei einer Limitierung auf nur 100 Stück.

Mit dem Wettbewerb möchte -one of hundred- jungen Kreativen die Möglichkeit geben, ihre Entwürfe aus der Schublade zu holen und mit einer angemessenen Vergütung auf den Markt zu bringen.

Der Wettbewerb ist einfach, transparent und fair.


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Sgt.Pepper
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Antworten mit ZitatBeitrag als ungelesen markierenNach oben Beitrag Nr: 2, Verfasst am: Do, 24. Dez 2009, 09:34     Titel:
Ah ja, da will jemand mal wieder günstig an kreative Leistungen ran kommen. Wettbewerb ausschreiben, die ersten (Spitze des Eisbergs) werden entlohnt und all die anderen (der Großteil) haben für umsonst gearbeitet.

Schreibt doch euren Wettbewerb bei www.designenlassen.de aus. Da tummeln sich die, die nur von Luft und Liebe leben können.
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Sascha_Thau
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Antworten mit ZitatBeitrag als ungelesen markierenNach oben Beitrag Nr: 3, Verfasst am: Do, 24. Dez 2009, 15:41     Titel:
Zitat:
Mit dem Wettbewerb möchte -one of hundred- jungen Kreativen die Möglichkeit geben, ihre Entwürfe aus der Schublade zu holen und mit einer angemessenen Vergütung auf den Markt zu bringen.

Finde ich sehr rührend, dass sich da jemand kümmert.

Allerdings haben sie starke Konkurrenz. Es gibt seit ca. 10 Jahren in wilder, weiter Verbreitung das sogenannte "Internet". Es ist weltweit vernetzt d.h. damit kann jemand aus Buxdehude z.B. jemand in Japan eine Zeichnung zeigen, sogar OHNE das sich die beiden kennen müssen. Ist ne recht schicke Sache um sich selbst weltweit darzustellen und wird auch weitläufig genutzt, soweit ich das sehe.

Also Danke für das Angebot, aber ich denke die meisten sind schon bedient.

Apropos Angemessene Vergütung... 20% von Nichts sind Nichts, oder?

Passt ganz zufällig: If you have the slightest creative talent, you are probably being hustled constantly to create for little or no money.

...

No, I'm talking about doing free writing or drawing for what I call Unfinanced Entrepreneurs. These are people who are attempting to put together a movie/TV show/comic book/strip/video game (pick one) — but not in the way that real producers or publishers do this. Real producers and publishers have money or access to money. That's what they bring to the table.

Unfinanced entrepreneurs don't have any money — or, if they do, they're not dumb enough to risk it on their own projects. They want you to assume the risk.

They want you to take their little idea — their project, not yours — and flesh it out, jazz it up, draw it out, or otherwise turn it into something that they can go out and sell. (They also have few — usually, no — credits in the field they're looking to get into. You're going to help them do that, too.)
Mehr hier: http://povonline.com/cols/COL210.htm
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oneofhundred
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Antworten mit ZitatBeitrag als ungelesen markierenNach oben Beitrag Nr: 4, Verfasst am: Fr, 25. Dez 2009, 12:48     Titel:
@Sgt.Pepper - Es geht uns sicher nicht darum günstig an kreative Leistungen zu gelangen, da wir diese auch aus unserem Team generieren können, was bei den Produkten, die dem Wettbewerb folgen, auch der Fall sein wird. Das nur die Besten entlohnt werden - nunja, das ist nunmal das Prinzip eines Wettbewerbes. Ich persönlich kenne keinen, bei dem die Teilnahme als solches entlohnt würde - ergibt auch wenig Sinn.

@Sascha_Thau - Mit dem versucht sarkastisch formulierten Beitrag zum Internet kann ich nichts anfangen - der Zusammenhang ist mir trotz mehrmaligen Lesens verschlossen geblieben. Anyway - es stimmt, 20% von Nichts sind Nichts - nur woher nimmst Du das Wissen um das Nichts? Wenn Du also der Meinung bist, die Produkte werden sich nicht verkaufen - bitte, kein Problem. Wir sehen das nicht unbegründet etwas anders, aber jeder
hat das Recht Dinge so zu beurteilen wir er möchte.
Und leider muss ich Dich enttäuschen - Dein mühsam herauskopierter engl. Beitrag passt (zufällig) nicht wirklich - ich bin mir jedoch sicher Du wirst Gelegenheit finden ihn an entsprechend passender Stelle irgendwann mal wieder posten zu können.

An euch beide: Ich kann beruhigen, es besteht keine Teilnahmepflicht, wer also mit irgendetwas nicht übereinstimmen kann, muss nicht teilnehmen.
Ich frage mich in dem Zusammenhang also, warum sich manche Menschen über Dinge aufregen müssen, mit denen sie gar nichts zu tun haben? Überdies verwundert es noch mehr, dass jemand, der anscheinend so beschäftigt ist, dass ihm seine Zeit für die Teilnahme an einem Wettbewerb zu schade ist, dennoch ausreichend Zeit findet ausführliche Posts zu erstellen.

An alle die nicht krampfhaft das Böse im Menschen suchen: unser Wettbewerb ist transparent und fair, wer dennoch nicht teilnehmen möchte - Kein Problem.

Ansonsten freuen wir uns auf viele tolle Ideen und Einsendungen!

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JanSOLO
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Antworten mit ZitatBeitrag als ungelesen markierenNach oben Beitrag Nr: 5, Verfasst am: So, 27. Dez 2009, 00:40     Titel:
Zitat:
Ich frage mich in dem Zusammenhang also, warum sich manche Menschen über Dinge aufregen müssen, mit denen sie gar nichts zu tun haben?

Um wahrscheinlich andere Menschen davon abzuhalten, unüberlegt irgendwelche Sachen zu tun, von denen sie kein oder kaum einen Nutzen haben? Finde ich gut von Pepper. Es veranlasst jedenfalls zum Nachdenken.

Zitat:
Ansonsten freuen wir uns auf viele tolle Ideen und Einsendungen!

ahja Wink
heisst das nicht: "Ansonsten wünschen wir den Teilnehmern viel Spaß und Erfolg!" ???
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Sascha_Thau
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Antworten mit ZitatBeitrag als ungelesen markierenNach oben Beitrag Nr: 6, Verfasst am: Mo, 28. Dez 2009, 15:44     Titel:
Pff, ich hätte es ja auf sich beruhen lassen, an eurer Stelle, aber wenn mein englischsprachiger Artikel so unverständlich ist, drösel ich es nochmal genauer auf:

Zitat:
unser Wettbewerb ist transparent und fair

Fair finde ich es, wenn eingeforderte Arbeit auch bezahlt wird.

Ein Illustrator bekommt normalerweise seine Entwürfe bezahlt, das finale Artwork und die Nutzungsrechte. Egal ob er einen Wettbewerb gewinnt oder nicht. Der Artikel besagt das es eben Unternehmer gibt, die das eigene Risiko auf andere abwälzen.

Ihr sagt das es ein Wettbewerb ist. Platz 1-3 kriegen 20% vom möglichen Erlös. Nun, auf der Webseite konnte ich nicht herausfinden wieviel so ein Gürtel kosten soll. Darum 20% von Nichts. Ich kann mich irren und es steht irgendwo da - für mich war es allerdings nicht transparent genug um das herauszufinden.

Kommen wir zu fair. Ihr verlangt also das man sich für umme gegenseitig die Ellbogen in den Bauch drückt um das Risiko einzugehen gar nichts zu bekommen (sprich = nicht auf Platz 1-3 zu kommen). "Gewinnt" man, dann hat man das erneute Risiko das sich nur 1-2 Gürtel verkaufen. Richtig?

Das thematisiert auch der Artikel.

Ich verstehe im Gegenzug zu eurem Unverständnis beim besten Willen sowieso nicht was daran fair sein soll, wenn ihr diese Risikon den Illustratoren aufbürdet, die letztendlich dafür sorgen sollen das sich die Gürtel verkaufen. Fair wäre es alle Entwürfe zu bezahlen, dem Gewinner ein Preisgeld zu geben und ihn zu 20% zu Beteiligen (das einzige Extra an das man sonst nicht so leicht rankommt). Über Nutzungsrechte die gesondert verhandelt werden, haben wir da noch nicht gesprochen.

Natürlich ist das nicht billig. Also was machen Unternehmer die das Geld nicht ausgeben wollen? Sie machen einen Wettbewerb. Da kann man sich dann nach dem Stechen und Hauen dann die 'Perlen' raussuchen. Das kann sich natürlich jeder selbst aussuchen ob man da dann mitmacht und doppeltes Risiko eingeht oder es sein läßt. Oder anders: ob man das unternehmerische Risiko von Leuten mittragen will, die man nichtmal kennt und dafür seine Arbeit kostenlos zur Verfügung stellen mag.

Ich bin schon jetzt gespannt auf die Teilnehmer die ihre Arbeit so sehr gering schätzen das sie bei so einem 'Angebot' einsteigen.

Ist für mich ungefähr so als ob ich bei etlichen Pizzerien jeweils eine Pizza ordere, die drei Pizzen welche ich am besten finde kaufe ich - aber nur für 20%. Absolut fair. Wenn ich vorher bescheid sage wie das läuft, ist es sogar transparent. Die Ehrlichkeit vermisst man zwar irgendwo, aber okay.

Aber wie schon gesagt: es kann jeder selbst entscheiden, was er mit seiner Zeit tut.

Und warum mich das kümmert? Weil es noch Menschen mit einem sozialen Gewissen gibt. Smile
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MartinH.
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Antworten mit ZitatBeitrag als ungelesen markierenNach oben Beitrag Nr: 7, Verfasst am: Mo, 28. Dez 2009, 21:57     Titel:
hier fehlt doch ein post? warum wurde der gelöscht/hat der ersteller ihn gelöscht?
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Tobias-M
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Antworten mit ZitatBeitrag als ungelesen markierenNach oben Beitrag Nr: 8, Verfasst am: Di, 29. Dez 2009, 11:34     Titel:
Ich hab ihn selbst gelöscht, weil ich mich nach einigem Nachdenken nicht in alles einmischen muss.
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MartinH.
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Antworten mit ZitatBeitrag als ungelesen markierenNach oben Beitrag Nr: 9, Verfasst am: Di, 29. Dez 2009, 11:49     Titel:
ich fand den post nicht schlecht, kann aber auch den anderen gedankengang nachvollziehen, deswegen hab ich ja auch nix geschrieben.
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Jabo
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Antworten mit ZitatBeitrag als ungelesen markierenNach oben Beitrag Nr: 10, Verfasst am: So, 03. Jan 2010, 23:23     Titel:
Vor ein paar Tagen wurde eins meiner Bilder auf Flickr in eine Galerie aufgenommen. Darin sind noch viele Bilder mit ähnlichem Bildinhalt. Heute bekam ich eine Mail per Flickr. Die Dame will das Bild in dem Buch benutzen, das sie gerade schreibt. Ganz nonchalant und ohne Umwege direkt erstmal "for free". Danach folgt dann, dass sie es selbst verlegt, auf holländisch. Wenn es ein großer Bestseller würde, würde sie eine Übersetzung ins Englische anstreben. Dem folgt keine weitere Erwähnung, ob ich denn mit einem Honorar rechnen könnte, wenn sie mit dem Buch schwarze Zahlen schreibt.

Solche Anfragen und diese sogenannten "Wettbewerbe" sind ein absolutes Graus. Jeder, der darauf einsteigen will, sollte sich vorher vor Augen führen, dass sie selbst dazu aufgefordert werden, auf Risiko für keinen oder einen unglaublich geringen Betrag zu arbeiten, meistens viele Stunden, während die "erbarmenswerten" Anfrager nur auf den Empfang warten und sich dann aus dem Topf aussuchen können, was sie haben wollen. Euer Bildinhalt wird dann - in welcher Form auch immer - verkauft.

Meistens ist innerhalb kurzer Zeit selbst ein realistisches Honorar wieder eingefahren. Denn so funktioniert Marktwirtschaft. Investieren, um damit mehr einzufahren, als es gekostet hat. Und das ist fair. Vergütungsfrei arbeiten zu lassen, und dann selbst Geld für das Produkt zu verlangen ist das Gegenteil. Keiner, wirklich keiner, der so eine Anfrage stellt, wird euch bei überraschendem Gewinn anrufen um euch rückwirkend für eure Leistung zu bezahlen.

Haltet euch von Wettbewerben fern, wenn ihr nicht den geringsten Hinweis auf eine Vergütung in irgend einer Form habt. "Chancen" zählen nicht dazu.
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oneofhundred
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Antworten mit ZitatBeitrag als ungelesen markierenNach oben Beitrag Nr: 11, Verfasst am: Mo, 04. Jan 2010, 09:34     Titel:
Ich denke, bevor hier in dem Thread Verschwörungstheoretiker merkwürdige Prognosen stellen, vielleicht ein paar Worte.

Ein Wettbewerb bleibt ein Wettbewerb. Das Prinzip ist simpel. Wenn man möchte nimmt man teil und erhält mit der Teilnahme die Chance auf den Sieg - vorausgesetzt, man liefert einen guten Entwurf ab. Und das liebe Freunde, ist bei jedem Wettbewerb nunmal gleich.

Das schlechte Einreichungen leer ausgehen - auch dieses Prinzip findet in jedem Wettbewerb Anwendung. Wäre es nicht der Fall, könnte jeder einen Entwurf einschicken,
einen roten Punkt in die Ecke setzen und auf Vergütung bestehen.

Warum einige von euch Angst um ihr Honorar haben verstehe ich nicht. Wer sich, wenn auch nur kurz, mit dem Konzept des Projektes auseinandergesetzt hat, wird erkennen, dass später nur 100 Stück des jeweiligen Produktes verkauft werden. Die Produkte erhalten dadurch eine Exklusivität, die es ermöglicht, sie hochpreisig zu verkaufen.
Ist der Entwurf gut, wird sich auch das Produkt gut verkaufen, für den Rest sorgen wir.

Bevor die Produktion und der Verkauf beginnen, gibt es, wie mehrfach nachzulesen, einen extra Nutzungsvertrag mit dem Urheber. Darin wird alles Wichtige geregelt, so dass es für beide Seiten fair bleibt. Eine Garantie für einen bestimmten Verkaufsgewinn kann kein Mensch geben - verständlicherweise.

Deshalb noch einmal folgende Worte: Der Wettbewerb ist freiwillig, wer nicht teilnehmen möchte, wird nicht gezwungen. Alle die darin eine Chance für sich sehen, können ihre Entwürfe noch bis zum 31.01. einsenden.

An alle Zweifler und Theoretiker: Es ist und bleibt ein Wettbewerb. Nicht mehr und nicht weniger! Alle Bedingungen kann man herunterladen, ausdrucken, lesen. Wer sie nicht akzeptieren will, nimmt nicht teil, und muss sich allerdings auch nicht in Forenbeiträgen zu
ungeahnten Theorien hochschaukeln.

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Tobias-M
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Antworten mit ZitatBeitrag als ungelesen markierenNach oben Beitrag Nr: 12, Verfasst am: Mo, 04. Jan 2010, 09:39     Titel:
@ Jabo: Ein Glück will uns ja die Piratenpartei von solch ermüdenden Diskussionen befreien…

@ one ofhundered:
So, jetzt also doch:

Über das Prinzip Wettbewerb erregen sich wahrscheinlich nur ganz, ganz wenige.
Jedoch: Bei einem fairen Wettbewerb muss ein Teilnehmer eine Kosten-Nutzen-Risiko-Abwägung machen, ob sich für ihn der Aufwand lohnt. Das ist bei jedem anständigen Quiz der Fall.
Diese Abwägung ist im Fall von 1 von 100 aber nicht möglich. Berechenbar ist der eventuelle monetäre Gewinn z.Z. dank des fehlenden Verkaufspreises überhaupt nicht.

Ich empfinde es daher definitiv als unattraktiv, dass man auch als Gewinner neben einem absolut unrennommierten und daher ziemlich wertlosen Preis nichts bekommt außer die Hoffnung, das gestaltete Produkt möge sich am Ende bitte bitte ausreichend für einen nicht näher definierten Preis verkaufen, damit man doch auch *etwas* Konkretes (= Kohle) bekommt.
Ein festes Preisgeld sowie ggf. eine Umsatzbeteiligung im Falle einer Produktion würde mehr Vertrauen der Veranstalter ins eigene Konzept demonstrieren und wäre damit nicht nur wackerer, sondern würde den Preis tatsächlich, wie behauptet, fair und transparent machen.
Im übrigen: Wenn man sich mit solchen Attributen schmückt, muss das auch den Tatsachen entsprechen. Dies ist bei 1of100 leider nicht der Fall. Es gibt auch bei schnellem Drüberschauen noch weitere Intransparenzen oder zumindest offene Fragen, die eine Abwägung unmöglich machen (Wer ist die Jury? Wer sind "Publikationen von Partnern" u.ä.?). Und ich denke, solange da nicht mal gehörig aufgeräumt und professionalisiert wird, ist Protest absolut gerechtfertigt – sonst verlieren Worte wie "transparent" und "fair" ihren Wert.
Zuletzt bearbeitet von Tobias-M am Mo, 04. Jan 2010, 09:51, insgesamt 2-mal bearbeitet
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MartinH.
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Antworten mit ZitatBeitrag als ungelesen markierenNach oben Beitrag Nr: 13, Verfasst am: Mo, 04. Jan 2010, 09:49     Titel:
oneofhundred hat Folgendes geschrieben:
Wer sie nicht akzeptieren will, nimmt nicht teil, und muss sich allerdings auch nicht in Forenbeiträgen zu ungeahnten Theorien hochschaukeln.
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"Wer die Hitze nicht verträgt, soll sich aus der Küche fernhalten."
macht halt nicht in foren werbung, wenn ihr keine anderen meinungen hören wollt.
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oneofhundred
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Antworten mit ZitatBeitrag als ungelesen markierenNach oben Beitrag Nr: 14, Verfasst am: Mo, 04. Jan 2010, 09:56     Titel:
Keine Sorge, natürlich muss man bei allem was man tut oder lässt mit Kritik rechnen. Darin liegt auch nicht das Problem.
Das Projekt ist durchdacht genug, um nicht durch ein paar kritische Aussagen ins Wanken zu geraten.

Der Punkt ist folgender - konstruktive, gerechtfertigte Kritik ist gern gesehen, jedoch ist das, was z.b. in dem ein oder anderen Post hier zu lesen ist, nicht als solche zu bezeichnen.

Es wird verallgemeinert, pauschalisiert und bezuglose Beispiele angeführt. Somit entsteht ein verzogenes Bild, das nicht der Realität entspricht.

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Tobias-M
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Antworten mit ZitatBeitrag als ungelesen markierenNach oben Beitrag Nr: 15, Verfasst am: Mo, 04. Jan 2010, 10:07     Titel:
Ich muss Dir recht geben, 1of100, bzgl. der sehr weit reichenden Kritik in früheren Postings, der ich mich auch nicht anschließen möchte. Aber was meinst Du zur Jury-Frage (wichtig für den ideellen Gewinn) und zur Unberechenbarkeit des monetären Wettbewerbsgewinns? Da fehlen doch wohl zwei ganz wichtige Bausteine, um den Begriff "Fairness" zu recht zu tragen?
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Makx
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Antworten mit ZitatBeitrag als ungelesen markierenNach oben Beitrag Nr: 16, Verfasst am: Mo, 04. Jan 2010, 15:02     Titel:
Damit nicht der Eindruck entsteht das DAF bestünde nur aus bashern...

Ich kann die Kritik an 1of100 an keinem Ende nachvollziehen.
Ihr werft an allen Ecken und Enden eure scharf verteidigten Urheberrechte und mühsame Arbeit für lau aus dem Fenster - aber wehe es hat einen praktischen Nutzen. Dann werden plötzlich alle zu Muster-Kapitalisten die jeden Gedankenblitz und Pinselstrich vergoldet wissen wollen, noch bevor sie sich überhaupt dazu herablassen kreativ zu werden.

Ernsthaft: wo ist der Unterschied zwischen diesem Contest und allen anderen CG-Challanges? Man reicht eine Arbeit ein, dazu tritt man diverse Urheberrechte ab (Veröffentlichung auf der Contest-Seite etc).
Eine Jury wählt dann die Gewinner aus, die bekommen dann ein Preisgeld, der Rest bekommt nichts. Wenn es denn überhaupt ein Preisgeld gibt und es nicht einfach so ein "Ruhm-und-Ehre"-Challange ist.
Die Veranstalter verdienen manchmal an der Werbung (die vielen Einsendungen garantieren hohe click-zahlen), manchmal durch Vermarktung der Gewinner-Artworks und manchmal steht ein Sponsor dahinter. Der Sponsor profitiert meist seinerseits von der PR.

Das lineare Vergleiche (welche Arbeit die bessere ist) im gestalterischen Bereich immer schwierig ist und nie zuverlässig vorhergesagt werden kann, was der Jury gefällt ist allen klar. Meist wird ja später darüber gestritten, warum dieses oder jenes Werk nicht ausgewählt wurde. Soweit auch normal und von allen akzeptiert.

Aber sobald der Geruch von Profit am Contest haftet werden plötzlich alle zu Musterkapitalisten.

Besonders Jabos post finde ich so schwer nachzuvollziehen! Da malt er ein Bild für lau. Stellt es selbst ins Internet, so das jeder der es sehen will auch sehen kann - womit er sein geistiges Eigentum praktisch aus dem Fenster wirft. NOCHMAL: jeder der das Bild sehen will, kann das gratis tun! Er hat schon gar kein Interesse daran, damit Geld zu verdienen, er schenkt es Praktisch der Allgemeinheit.
Dann kommt eine Autorin, die noch nichtmal einen Verleger für ihr Buch hat und würde das Werk weiterverbreiten. (Gut, könnte sein, dass sie so reich ist, dass sie keinen Verlag braucht, aber normalerweise sind die "auf eigene Faust"-Leute eher die verzweifelten).
Jetzt sollte man meinen: Jabo ist ganz aus dem Häuschen! Er will das Bild ja verbreitet wissen, und da nicht jeder auf Flickr vorbeikommt wäre ein Buch doch eine tolle Möglichkeit für sich Werbung zu machen - mit einem Bild, das bereits gemalt ist. Und wenn sie Erfolg hat mit ihrem Buch (was ihr zu wünschen wäre - schließlich trägt sie alle Kosten und Mühen vom schreiben bis zur Veröffentlichung selbst - mit Ausnahme eines einzigen Bildes), dann hätte Jabo auch noch rechtlichen Anspruch auf Gewinnbeteiligung. Oder zumindest Gratis-Werbung, wenn er sie nicht notfalls verklagen will (ich würds nicht wollen, aber Jabo scheint das Geld zu brauchen).

Aber nein - schon die entfernte Möglichkeit, dass die Frau an seinem Bild profitieren würde (wie viel Anteil am Verkauf eines Buches macht eine Illustration überhaupt aus?) aktiviert den Schutzreflex: ERSTMAL ZAHLEN!

Zwar hat er das Bild ohnehin für lau gemalt (außer Flickr hat ihn dafür bezahlt) - aber besser, die Arbeit bleibt komplett ohne nutzen. Dann sind wir wieder alle Community-Friends die ohne Bezahlung Bilder für den Art-Battle malen - für eine Erwähnung im Sieger-Thread und zum Ruhme des Forums. (An dem wir keine rechtliche Teilhabe haben und niemals digitaldecoy oder FXK fragen würden, wie ihre Kosten-Nutzen Rechnung aussieht. Wir bauen halt darauf, dass die beiden a. alles selbst finanzieren, die Arbeit b. für lau machen und c. bloß keinen Profit daraus ziehen).

Und das tollste: in ihrem glauben beste Muster-Kapitalisten zu sein fordern sie gleichzeitig die Konditionen für den Deal immer bestimmen zu können - IMMER ERST GELD HER, DANN NEHM ICH DEN STIFT IN DIE HAND!
In der Realität der freien Marktwirtschaft sieht's aber anders aus: Pitches sind gang und gäbe.
Da finde ich diesen Contest noch ziemlich menschlich, weil man seinen Pitch im Falle des nicht-gewinnens noch weiter verwerten kann. (Oft MÜSSEN für Pitches proprietäre Figuren und Entwürfe des potentiellen Auftraggebers verwendet werden, womit man ihm ein Käufer-Monopol zusichert.)

Nicht das der Eindruck entsteht, ich fände Kapitalismus und "geistiges Eigentum" ganz toll - aber an diesem Contest ist doch mal echt nichts auszusetzen.
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Sgt.Pepper
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Antworten mit ZitatBeitrag als ungelesen markierenNach oben Beitrag Nr: 17, Verfasst am: Mo, 04. Jan 2010, 16:03     Titel:
Zitat:
In der Realität der freien Marktwirtschaft sieht's aber anders aus: Pitches sind gang und gäbe.

Ich werd morgen mal zum Frisör gehen. Wenn mir die Frisur gefällt, denk ich drüber nach, den Frisör zu bezahlen.

Man macht solange bei Contests und/oder designenlassen.de mit, bis die Miete/Versicherung/Ernährung bezahlt werden muss.
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JanSOLO
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Antworten mit ZitatBeitrag als ungelesen markierenNach oben Beitrag Nr: 18, Verfasst am: Mo, 04. Jan 2010, 16:26     Titel:
ähm...

Du willst damit sagen, dass es nicht schlimm ist, wenn eine Firma ein Design-Wettbewerb veranstaltet, bei dem sie keinen Gewinn garantieren kann, nur mit dem Zweck keinen teuren Designer bezahlen zu müssen, so dass für sie kein finanzielles Risiko im Falle eines Versagens des Designers entsteht??? Hallo??? Es gibt Leute, die sind Designer vom Beruf und wollen davon leben! Es gibt auch Konkurrenzfirmen, die einen Designer bezahlen!
Willst du etwa, dass jeder Designauftrag irgendwann als Wettbewerb ausgeschrieben wird oder an Hausfrauen abgegeben wird, die für 50cent Stundenlohn arbeiten, weil sie nicht nachdenken?
Ich finde die Masche unverschämt und der Vergleich mit einer CG-Challenge ist auch albern!

Außerdem kann man das Urheberrecht nicht abtreten! Desweiteren sind die Bilder, die hier präsentiert werden nicht zur freien Verfügung gedacht!

Wann begreifen endlich mal die Leute, dass grafische Arbeit auch tatsächlich Arbeit ist, die dem entsprechend auch entlohnt werden muss! Künstler können eben nicht nur von Luft und Liebe leben und sich über jeden unbezahlten Auftrag freuen, weil man ihnen eh zusagt, dass ihnen das Malen und Zeichnen sowieso spaß macht!
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MartinH.
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Antworten mit ZitatBeitrag als ungelesen markierenNach oben Beitrag Nr: 19, Verfasst am: Mo, 04. Jan 2010, 16:34     Titel:
Makx hat Folgendes geschrieben:
Damit nicht der Eindruck entsteht das DAF bestünde nur aus bashern...

nun verzerr mal nicht die tatsachen, praktisch jedes forum besteht überwiegend aus bashern, auch das DAF Mangasmile. die anderen haben hier quasi on-topic gebashed, du bashed gegen die anderen und ich bash jetzt gegen dich (und jeder der mir wiederspricht bashed damit gegen mich und gibt mir doch nur wieder recht x] ). denn wenn jeder anfängt die bilder die er aus irgendeinem grund schon ohne bezahlung gemacht hat, für kommerzielle zwecke kostenlos zur verfügung zu stellen, dann wird der gesamte markt um eine anzahl X von potentiellen regulär bezahlten aufträgen, die sich plötzlich kostenlos mit bereits existierenden artworks decken lassen, geschwächt. hier hat z.b. mal jemand eine illu kostenfrei als cover für ne metal band zur verfügung gestellt, weil er dachte die band sei klein und unbekannt, was nicht der fall war. damit ging ein für einen illustrator geplantes budget am markt vorbei und wurde von der band in alkohol umgewandelt.
das jobangebot ist so schon in meinen augen kleiner als es nötig wär, um alle illustratoren ausreichend zu versorgen, da muss man echt nicht auch noch anfangen für lau zu arbeiten.
was realitäten der freien marktwirtschaft angeht sag ich das gleiche was ich schon nem kunden gesagt hab: interessiert mich nicht. in anderen ländern sind kinderarbeit und zwangsprostitution realität, deswegen müssen wir das hier doch nicht auch einführen, oder?
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Duracel
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Antworten mit ZitatBeitrag als ungelesen markierenNach oben Beitrag Nr: 20, Verfasst am: Mo, 04. Jan 2010, 16:49     Titel:
So ist es.
Stimme auch Tobias zu vorallem bzgl. der Kosten-Nutzen-Risiko-Abwägung.

In meinen Augen ist 1of100 offensichtlich unseriös.

Bitte davon fernhalten.
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oneofhundred
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Antworten mit ZitatBeitrag als ungelesen markierenNach oben Beitrag Nr: 21, Verfasst am: Mo, 04. Jan 2010, 17:02     Titel:
@ Duracel

Wie erwähnt sind konstruktive Kritik und Anregungen willkommen.
Unbegründete Angriffe und falsche Behauptungen allerdings in
keinster Weise.

Bevor du beurteilen kannst ob der Wettbewerb unseriös ist, lies dir bitte
auf unserer Seite alle Informationen durch, beachte auch die Downloads.

Bei offenen Fragen findest du unsere Telefonnummer im Impressum,
so können wir dir gern weiterhelfen.

Erst wenn du all diese Schritte durchlaufen hast, hast du das Recht,
anderen zu raten, sich fernzuhalten.

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JanSOLO
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Antworten mit ZitatBeitrag als ungelesen markierenNach oben Beitrag Nr: 22, Verfasst am: Mo, 04. Jan 2010, 17:12     Titel:
Ach... Man findet wohl erst nach ein Telefongespräch raus, dass man für seine Mühen fair entlohnt wird?
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MartinH.
  • Artguy
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Antworten mit ZitatBeitrag als ungelesen markierenNach oben Beitrag Nr: 23, Verfasst am: Mo, 04. Jan 2010, 17:14     Titel:
@1/100: ich hab mal kurz gegooglet und wenn ich das richtig sehe bist du kommunikationsdesigner, grad frisch in die selbstständigkeit gestartet und ziehst den wettbewerb als one-man-show auf. prinzipiell nichts gegen zu sagen. aber wenn du selbst schon designer bist, warum machst du nicht einfach mal so nen auf 100 stück limitierten gürtel und verkaufst das ding? so wirkt das jetzt irgendwie so als ob du deiner eigenen geschäftsidee nicht genug vertraust, um selbst zeit reinzustecken. etablier doch erstmal deine marke mit realisierten projekten und überleg dann ob du andere mit reinholst. ist doch auch für dich viel cooler, wenn du deine eigenen sachen umsetzt.
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oneofhundred
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Antworten mit ZitatBeitrag als ungelesen markierenNach oben Beitrag Nr: 24, Verfasst am: Mo, 04. Jan 2010, 17:26     Titel:
Herr Groß führt das Projekt, one of hundred besteht allerdings aus einem Team junger Menschen, die zusammen diese Idee umsetzen.
Um herauszufinden wer für das Projekt verantwortlich ist, genügt ebenfalls ein Klick in unser Impressum - es ist also kein Geheimnis.

Es bestehen weder Zweifel in unser Projekt, noch ist uns die eigene Zeit zu schade.
Nach den Wettbewerbsproduktionen werden die folgenden Produkte natürlich von
uns selbst gestaltet. Und um zu beruhigen, es existieren bereits fertige Entwürfe.

Wir sind weder auf der Suche nach kostengünstigen Designleistungen, noch wollen
wir jemanden unfair behandeln.

Aus diesem Wettbewerb kann natürlich mit den Gewinnern auch eine langfristige
Zusammenarbeit entstehen, bei gegen festes Honorar neue Entwürfe verwendet
werden. Warum einige von euch sich so an einem Wettbewerb stoßen ist uns nicht
verständlich.

Es gibt keine Wettbewerbe, bei denen die reine Teilnahme belohnt wird. Das ergibt
auch nunmal keinen Sinn.
Wer nicht mitmachen will, muss auch nicht. Aber dann nutzt eure Energie doch vielleicht
besser für eigene Projekte, anstatt die Projekte anderer Menschen grundlos herab-
zu würdigen.

Wenn ihr Designer oder Kreative seid, die auf ihren Verdienst absolut fixiert sind - kein
Problem. Dann ist es doch aber merkwürdig, dass ihr dennoch die Zeit findet
fortlaufend Posts zu erstellen.

Als kleiner Tip: Alles nicht so verbissen sehen, es ist ein Angebot zur Teilnahme,
kein Gesetz. Es gibt also keinen Grund sich aufzuregen.

[Kein Bild gefunden!]
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Tobias-M
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Antworten mit ZitatBeitrag als ungelesen markierenNach oben Beitrag Nr: 25, Verfasst am: Mo, 04. Jan 2010, 17:43     Titel:
Makx hat Folgendes geschrieben:
Ihr werft an allen Ecken und Enden eure scharf verteidigten Urheberrechte und mühsame Arbeit für lau aus dem Fenster

Von wegen.

Makx hat Folgendes geschrieben:
Dann werden plötzlich alle zu Muster-Kapitalisten die jeden Gedankenblitz und Pinselstrich vergoldet wissen wollen, noch bevor sie sich überhaupt dazu herablassen kreativ zu werden.

Genau so sieht's aus. Was mich nicht davon abhält, *auch mal* für lau zu arbeiten, z.B. für nen guten Zweck.

Makx hat Folgendes geschrieben:
Eine Jury wählt dann die Gewinner aus,

Wer ist die Jury? Der Wettbewerbsveranstalter selbst? Was qualifiziert ihn dafür? Oder sind es Modeikonen wie Karl Lagerfeld oder Vivienne Westwood? Oder zumindest sonstiges halbwegs ernstzunehmendes Personal? DANN wäre der Wettbewerb sicher wiederum ideell interessant. Aber dazu leider kein Wort.

Makx hat Folgendes geschrieben:
die bekommen dann ein Preisgeld,

Eben nicht. Es GIBT kein Preisgeld, sondern nur die CHANCE, eine Vergütung ungewisser Höhe zu erhalten.

Makx hat Folgendes geschrieben:
Aber sobald der Geruch von Profit am Contest haftet werden plötzlich alle zu Musterkapitalisten.

Wann denn sonst? Beim Geruch von Verlust sicherlich nicht. Wink

Makx hat Folgendes geschrieben:
Besonders Jabos post finde ich so schwer nachzuvollziehen! Da malt er ein Bild für lau. Stellt es selbst ins Internet, so das jeder der es sehen will auch sehen kann - womit er sein geistiges Eigentum praktisch aus dem Fenster wirft. Jeder der das Bild sehen will, kann das gratis tun! Er hat schon gar kein Interesse daran, damit Geld zu verdienen, er schenkt es Praktisch der Allgemeinheit.

Nur weil es jeder sehen kann, darf's doch noch lange nicht jeder benutzen? Nach einem entsprechenden Gesetzt wirst Du lang suchen müssen.

Makx hat Folgendes geschrieben:
Und wenn sie Erfolg hat mit ihrem Buch (was ihr zu wünschen wäre - schließlich trägt sie alle Kosten und Mühen vom schreiben bis zur Veröffentlichung selbst - mit Ausnahme eines einzigen Bildes), dann hätte Jabo auch noch rechtlichen Anspruch auf Gewinnbeteiligung.

Meinst Du §32a Abs. 1 UrhG? Da müsste er im Zweifelsfall klagen, wenn sich die andere Person querstellt. Gesetzt den Fall, die Sache würde überhaupt vor einem deutschen Gericht abgehandelt werden, vielleicht ist die Dame ja auch aus dem Ausland.
Ganz ehrlich, das ist ein unökonomisches Vorgehen. Warum nicht gleich einen fairen Preis aushandeln?

Makx hat Folgendes geschrieben:
Aber nein - schon die entfernte Möglichkeit, dass die Frau an seinem Bild profitieren würde (wie viel Anteil am Verkauf eines Buches macht eine Illustration überhaupt aus?) aktiviert den Schutzreflex: ERSTMAL ZAHLEN!

Exakt. So sieht's aus.

Makx hat Folgendes geschrieben:
Und das tollste: in ihrem glauben beste Muster-Kapitalisten zu sein fordern sie gleichzeitig die Konditionen für den Deal immer bestimmen zu können - IMMER ERST GELD HER, DANN NEHM ICH DEN STIFT IN DIE HAND!

Sag mal, ohne Dir zu nahe treten zu wollen: Du hast noch nie für Geld ernsthaft kreativ gearbeitet oder gar ne Familie ernährt, oder? Genau so sollte man's machen.

Makx hat Folgendes geschrieben:
In der Realität der freien Marktwirtschaft sieht's aber anders aus: Pitches sind gang und gäbe.

Aber da kann man idR Aufwand und Risiko einschätzen. Hier nicht. Außerdem ist ein Wettbewerb kein Pitch.


EDIT: Hab mal n bisschen Tempo aus meinem Posting genommen. Muss ja nicht sein.
Zuletzt bearbeitet von Tobias-M am Mo, 04. Jan 2010, 18:12, insgesamt einmal bearbeitet
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